Feuchtigkeit in Achterkajüte

Von Abwasser bis Schlafen

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Feuchtigkeit in Achterkajüte

Beitrag von Haffsegler » Freitag 2. November 2012, 17:34

Liebe Vindö Freunde
Unsere Dehlya wurde gestern verkauft.Somit können wir uns nun gänzlich auf unser Vindö Seglerleben konzentrieren.
In der Achterkajüte habe ich eine feuchte Stelle an der Bootssperrholzplatte festgestellt.Steuerbordseite in Höhe des Flaschenkastens.Genau an dieser Stelle befindet sich auch die Steuerbord Innenleuchte.Dort gab es auch augenscheinlich einen Kurzschluss.Woher könnte das Wasser kommen?Das Deck der Achterkajüte sieht in Ordnung aus und das Schiebeluk ist neu gemacht.
Schönes Wochenende wünschen Ricarda &Thorsten
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Gruss Thorsten

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Beitrag von vindoede » Freitag 2. November 2012, 18:08

Moin,

hast Du ein Foto ?

Ist die Lampe an der Decke oder ist sie unter dem Seitendeck ?
Gruss aus Flensburg
Heinrich

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Moin Heinrich

Beitrag von Haffsegler » Freitag 2. November 2012, 20:04

Die Lampen sind zwei längliche und sind achtern am Kajütaufbau angebracht.Man schaut vom Niedergang nach hinten auf die feuchte Stelle.Wie gesagt,dahinter ist der Flaschenkasten für 2 Gasflaschen.Dieser wird von oben geöffnet hinter dem Kajütaufbau.Fotos habe ich noch nicht.
Thorsten
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Gruss Thorsten

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Beitrag von Dagmar » Sonntag 4. November 2012, 18:03

Wie groß ist die Stelle?
Vom Gaskasten kann es eigentlich nicht kommen der ist ja einlaminiert, und die Schräubchen für die Lampe sitzen nur im Holz.


LG Dagmar
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Beitrag von Haffsegler » Montag 5. November 2012, 06:30

Ist etwa Handflächengross.Beginnend an der Steuerbordlampe und sich weiter nach rechts ziehend.Die tschechischen Vorbesitzer haben auch schon nach der Ursache gesucht und keine gefunden.Somit scheint das wohl schon länger ein Problem zu sein,welches ich aber unbedingt lösen möchte.Ich glaube,nach abschrauben der 2 Lampen,kann man die gesamte Holzplatte irgendwo abschrauben und dann müsste man ja irgendwo die Wasserspuren erkennen.Den Gasflaschendeckel hab ich zum Belüften erstmal geöffnet gelassen.Vielleicht ist auch die Verbindg.Teakdeck-achterlicher Aufbau die Ursache dafür.
Beste Grüsse Ricarda & Thorsten
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Beitrag von Jogi » Montag 26. November 2012, 17:01

Haffsegler hat geschrieben:Ist etwa Handflächengross.Beginnend an der Steuerbordlampe und sich weiter nach rechts ziehend.Die tschechischen Vorbesitzer haben auch schon nach der Ursache gesucht und keine gefunden.Somit scheint das wohl schon länger ein Problem zu sein,welches ich aber unbedingt lösen möchte.Ich glaube,nach abschrauben der 2 Lampen,kann man die gesamte Holzplatte irgendwo abschrauben und dann müsste man ja irgendwo die Wasserspuren erkennen.Den Gasflaschendeckel hab ich zum Belüften erstmal geöffnet gelassen.Vielleicht ist auch die Verbindg.Teakdeck-achterlicher Aufbau die Ursache dafür.
Beste Grüsse Ricarda & Thorsten
Die solltest Du auf jeden Fall ganz abnehmen.
Ich könnte mir vorstellen, daß eine Schraube zu lang ist und das GFK vom durchbohrt hat, wodurch dann das Wasser eindringen kann.
Jogi

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Hallo Yogi

Beitrag von Haffsegler » Montag 26. November 2012, 19:06

Die achtere Sperrholzplatte scheint steuerbordseitig tatsächlich an den Flaschenkasten geschraubt zu sein.Und genau dort ist auch die nasse Stelle.Die Gasflaschen sehen auch sehr rostig aus.Vielleicht stand Wasser im Flaschenkasten und das Wasser drückte dann durch eine Schraubverbindung Flaschenkasten-Sperrholzplatte.Dein Stichwort zu dieser Überlegung war "lange Schraube".Die Abdichtung wäre dann ja eine leichte Übung.
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Beitrag von Haffsegler » Freitag 4. April 2014, 06:48

Die Ursache für das"Dahinrotten" der achterlichen Schottwand haben wir gefunden und beseitigt.Die Abdichtung Gasflaschenkasten zum Deck war das Problem.Wasser sucht sich halt seinen Weg.Neu abgedichtet und im Inneren des Flaschenkastens wurden Abtropfleisten angebracht.Hoffe das war die einzige Undichtheit.Die Schottwand auszuwechseln stellte das Problem dar,da diese an den Flaschenkasten anlaminiert war.Um grössere Schäden zu vermeiden,haben wir dir rotte Stelle grosszügig ausgefrässt und ein passendes Stück Teak eingesetzt.Dann eine 6mm Bootssperrholzplatte angepasst,mit 2 K Lack lackiert und auf die alte Platte aufgeschraubt.Bei diesen Arbeiten haben wir festgestellt,daß die Gasleitung incl.elektr.Leitung für den Gasfernschalter raus muss,wollen wir nicht zum Seenotfall werden.
Derzeit erhält Nautilus ihren finalen Aussenanstrich Nr.6.Der Aufbau des Doradekastens ist mittlererweile nebensächlich geworden,ist aber in Arbeit.Logge und Masteinheit sind aus England zurück und erwarten eine Funktionsprobe.Und obwohl ich mittlererweile ein "VW" bin(Vindö-Werker) stellen die Holzbelegklampen noch immer ein geheimnisumwittertes Objekt dar.Wie bekomme ich das Rundholz aus der Klampe?Keine Schraube zu sehen.Manchmal denk ich -Sind wir nicht ein bisschen verrückt?Also erzählen kann man das nicht jedem.
Sollte alles passen sind wir nach Ostern auf der Uecker.
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Beitrag von vindoede » Freitag 4. April 2014, 07:47

Moin Thorsten,

das geht doch voran. Mach doch bitte mal Detailfotos von einer Klampe.

Mach Dir auch keine Sorgen, dass man das niemandem erzählen darf.

Alle Vindö-Segler haben diesen Defekt. :wink: (Da sind garantiert irgendwelche Stoffe verarbeitet die diesen Effekt auslösen)
Gruss aus Flensburg
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Beitrag von harald » Freitag 4. April 2014, 13:14

wenn man das Foto hier vergrößert sieht man die Gewindebohrungen für die Madenschrauben http://www.toplicht.de/de/shop/decksbes ... vey-bronze
Ist jedenfalls bei uns genau so...
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Beitrag von Haffsegler » Freitag 4. April 2014, 16:43

Genauso hätte ich es auch vermutet.ich werde mal bei Gelegenheit ein paar Fotos machen und Euch zeigen.
Danke zunächstmal für Eure Hilfe und Eure Tipps.
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Beitrag von vindoede » Sonntag 6. April 2014, 08:52

Moin,

eine Madenschraube habe ich an dem Bild und auch allen bisher gesehenen Klampen nicht entdecken können.
Normaleweise hat so ein Klampenfuss 2 Bohrungen. 1 Bohrung auf 9Uhr zur Sicherung des Rundholzes und eine auf 5Uhr zur Entwässerung.
Gruss aus Flensburg
Heinrich

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