Problem mit dem Vorstagsbeschlag - die 100 sind voll

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Pebbels
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Erfahrungen mit Versicherung

Beitrag von Pebbels » Dienstag 15. Juni 2004, 13:45

Ich bin bei der Versicherung mit dem großen P. , da kann kommen was will...

Ich bin sehr enttäuscht von dem Service dieser Versicherung.
Die Abwicklung hat sich von Sept. 2003 bis April 2004 hingezogen. Der Schaden wurde in keinem Schreiben als Versicherungsfall anerkannt (so kenn ich das eigentlich). Ich musste jede Menge telefonieren und anmahnen, sonst wär das Schiff wohl heute noch an Land. :motz: Es gibt bei P. eine Klausel im Vertrag, dass das Teil, was den Schaden verursacht hat, nicht ersetzt wird. Das soll bei mir der ganze Bugbeschlag gewesen sein... Schadensanteil 1.800 € von 8.000 €.
Dann wurden durch den Sachverständigen an jeder Position des Kostenvoranschlags Abstriche gemacht. Ich musste mir nachher die Schadenssumme auszahlen lassen, um das Schiff durch Eigenarbeit und günstige Auftragsvergabe wieder flott zu kriegen. Überlege ernsthaft, die Versicherung zu wechseln. Hatte nur noch keine Zeit, die einzelnen Angebote genau unter die Lupe zu nehmen.

Bei Regattaunfällen gibts wahrscheinlich auch irgend ne Klausel. :no:


Gruß -Achim-

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Carina
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Beitrag von Carina » Dienstag 15. Juni 2004, 16:18

:scared: Das hört sich aber nicht gut an.
Wir sind bei den Holländern versichert (Schepen Onderlinge, Nederland). Wir hatten 1999 im Dez. einen großen Schaden im Winterlager (Orkan über Dänemark). Die Versicherung hat einen Sachverständigen beauftragt und der Schaden wurde ohne Abstriche und ohne großen Schriftwechsel beglichen. Der Aufbau musste abgeschliffen und neu lackiert werden, Bugkorb erneuert und diverse Arbeiten am Teakdeck.
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Beitrag von Balu » Dienstag 15. Juni 2004, 20:42

Meine Versicherung fängt auch mit P an und es folgt "an". Hört sich ja nicht gut an. Im Moment habe ich ja mit der Versicherung des Gegners zu tun. Ihr Name hat was mit "Feuer" zu tun. Bis jetzt gibts keine Probleme, kann sich aber noch ändern. Eben wegen der Regatta. Ich werd hier später mal berichten.

Tschüß Andreas

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Lucky
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Beitrag von Lucky » Sonntag 27. Juni 2004, 22:26

Moin Pebbels,

mir ist ein fürchterlicher Schreck in die Knochen gefahren und ich habe den Bugbeschlag bei unserem Schiff heute geprüft.
Bei uns sind zum Glück beide Beschläge vollständig durchgeschweißt.
Es sieht auch nicht aus, als ob der Voreigner dies hat durchführen lassen sondern das bereits von der Werft es so gefertigt wurde.
Ich mag nicht darüber nachdenken, wenn der Mast herunter gekommen wäre.
Vielen Dank für den Hinweis auf diese Schwachstelle.

Viele Grüße

Lucky

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Bugbeschlag

Beitrag von Hans Werner » Donnerstag 22. September 2011, 18:46

Hallo Vindö –Freunde,

könnt ihr euch noch an die Diskussion beim letzten Vindötreffen auf Aerö über die schleichenden Schäden am Bugbeschlag erinnern, das Problem hat mich sehr nachdenklich gemacht

Im Winterlager habe ich den Bugbeschlag abgebaut die Fotos sprechen für sich. Hier ist keine optimale Handwerkliche Leistung erbracht. Die beiden Schienen werden neu verschweißt:

Bild
Bild
Bild
Bild
Zuletzt geändert von Hans Werner am Montag 31. Oktober 2011, 16:45, insgesamt 1-mal geändert.
Priem v. Hannover
Hans Werner

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Jogi
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Beitrag von Jogi » Montag 26. September 2011, 10:37

Moin Hans Werner,
Da ist von Dir ja noch rechtzeitig erkannt.
Es ist sicher nicht falsch den Bugbeschlag von einem Fachmann richtig schweißen zu lassen. Der Ankerbeschlag sieht besser geschweißt aus.
Ich habe bereits eine V50 gesehen, bei der dieser Beschlag beim Segeln abgerissen ist, zum Glück ist deren Mast stehen geblieben.
Das ist offensichtlich eine der Schwachstellen von der V50.
Jogi

SY Lille Ø Vindö 50SL
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