Fock für die V32

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Fock für die V32

Beitrag von TomM » Dienstag 4. März 2003, 01:15

Mein Fock (Genua etwa 125%) ist ziemlich ausgeleiert. Nun trage ich mich dem Gedanken ein neues Vorsegel zu kaufen (wenn die Euro reichen).

Was würdet ihr empfehlen, eine Arbeitsfock oder wieder eine Genua (was ist das eigentlich für eine Nummer? I oder II, das lern ich nie). In Zeeland haben wir meist zwischen drei und fünf Bft. somit ist die Genua so gut wie nie ganz ausgerollt - es bleiben fast immer ein bis drei Umdrehungen drauf.
so long -> Tom

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Beitrag von vindoede » Dienstag 4. März 2003, 21:38

Deine Genua ist mit 125% eher eine II. I ist der Grosse Lappen und dann gehts abwärts. Denk mal an Code Zero Segel, das sind die supergrossen modernen Wickeltücher.
So bis ca. 4Bft. fahre ich manchmal die I ohne besondere Schwierigkeiten. Ich wechsel dann auf die II und fahre damit bis deutlich über 5Bft. Eigentlich wundert mich der Unterschied ein bisschen. Bis jetzt dachte ich immer das gerade die 32er und 50er sich im Verhältnis sehr ähnlich sind.
Gruss aus Flensburg
Heinrich

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Beitrag von TomM » Dienstag 4. März 2003, 21:40

Ja weiß denn niemand was zu Vorsegeln zu sagen.

Ich liebäugele ja mit Diekow, mein Blister kommt von dem un der ist wirklich schön und steht prima.
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Beitrag von TomM » Dienstag 4. März 2003, 21:44

Aha, überschnittenenes Posting. Die Genua ist bei genauerem hinsehen, auch auf dem Foto doch eher eine I, so 150% würd ich mal tippen. Dann würde es wieder passen.

Nur ist das Tuch wirklich ausgeleiert, durch das durchgelattete Gross (hohes Toppgewicht) und dann noch die 6kg Radar im Mast legt sich die Dame ganz schön.
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Beitrag von vindoede » Dienstag 4. März 2003, 21:49

Ach ja,
ich wechsel die Segel lieber als sie ein Stück einzurollen. Selbst Segel die schnittmässig darauf ausgelegt sind stehen einfach nicht so gut.
Ausserdem wird m.E. die Rollanlage ganz erheblich belastet.
Wir lassen uns gerade bei UK einen neuen Besan machen. Ich bin gespannt auf die Qualität. Ich habe hier in meiner Umgebung sehr viel Gutes gehört. Nächstes Jahr ist dann die G I dran
Gruss aus Flensburg
Heinrich

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Beitrag von TomM » Dienstag 4. März 2003, 21:56

Na ja, Du hast ja auch etwas mehr Platz zum toben auf deinem Bug - und min Fru hat das Problem, dass sie sehr nervös ist wenn ich da vorne turne. Wenn Sie hingegen nix zu tun hat wird sie so ab vier bis fünf von weiß nach grün, geht dann unter Deck und kommt zum anlegen wieder hervor.

Ergo, ich bin einhändig unterwegs. Ich hab nun schon das dritte Reff als Enhandreff ins Cockpit gelegt, einmal bei 7 mit vollem Groß hat mir gereicht.

Dazu kommt, dass Du auf der Nordsee nich mal so nach vorne gehst wenns ruppig wird - nee Du vielleicht ich aber nicht mehr sooo gerne. Mir haben diese Kapriolen vor Dänemark und von Helgoland nach Texel gereicht, sogar Gross reffen empfand ich als Abenteuer
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Beitrag von vindoede » Dienstag 4. März 2003, 22:18

Nö,
da bin ich auch nicht so scharf darauf. Bei viel Seegang Vorsegelwechsel wechseln mache ich auch nciht so gerne. Wenn ein Ende absehbar rolle ich dann halt ein Stück ein. Ich habe allerdings auch ein bisschen mehr Bewegungsfreiheit auf dem Vorschiff.
Gruss aus Flensburg
Heinrich

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Beitrag von TomM » Dienstag 4. März 2003, 22:36

Na hör mal, Du kommst aus einer Marinestadt, Klaus konnte man bei 8 in den Mast ziehen. Das musst Du doch vom zugucken können.
so long -> Tom

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Beitrag von vindoede » Dienstag 4. März 2003, 22:50

Wie?
bei 8 in den Mast :scared:
Nicht wenn es sich irgendwie vermeiden lässt.
Ich bin kein Seeheld. Ich gehe lieber auf Nummer Sicher.
Gruss aus Flensburg
Heinrich

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Beitrag von vindoede » Dienstag 4. März 2003, 22:57

Aber es ist eben so,
man liegt eben, gerade auf längeren Schlägen, mal mit dem Wetter daneben. Wenn man dann mit kleiner Crew unterwegs ist (ich segel zu über 90% nur mit meiner Ehefrau) sollte man alles erdenkliche unternehmen um sicher sein Ziel zu ereichen. Wenn ich in einer solchen Situation ein Risiko irgendwie vermeiden kann, dann mache ich das auch.
Gruss aus Flensburg
Heinrich

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Beitrag von vindoede » Dienstag 4. März 2003, 23:26

Um auf das Vorsegel zurückzukommen,
ich würde egal ob nun GI, II oder III immer ein rollreffbares Vorsegel wählen , um bei plötzlichen Wetteränderungen einfacher reagieren zu können. Das Segel sollte Schaumdoppelung und Reffverstärkungen haben um teileingerollt noch einigermassen vernünftig zu stehen.
Bei dem heutigen Wettbewerb unter den Anbietern kann man immer noch von der Faustformel 50-55EU/qm ausgehen.Dafür bekommt man ein Dacronsegel in guter Fahrtenqualität. Für ein Tapedrive Fahrtensegel zahlt man locker doppelt so viel.
Gruss aus Flensburg
Heinrich

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