Kajütdach

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Frank64
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Kajütdach

Beitrag von Frank64 » Montag 7. September 2015, 06:35

Moin zusammen,

wer kann mir sagen, was für eine Farbe für das Kajütdach verwendet wird? Und hat jemand Erfahrung mit irgendwelchen Antirutschzusätzen gemacht?
Ich habe bei Nimeyer gesehen, dass es dafür Glasstaub gibt. Ist das eine Lösung?
Und wenn ich schon dabei bin, nachdem, Dank diverser Tips von Euch, mein vorderer Lukdeckel super aussieht und auch dicht ist, wie baue ich denn das Schiebeluk aus?
Muss ich da tatsächlich, so wie es den Anschein hat, die Pfropfen ausbohren und entweder an der Lukeinfassung, oder am Luk selbst, das Querholz abschrauben?

Viele Grüße,

Frank

harald
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Beitrag von harald » Montag 7. September 2015, 13:49

Das Schiebeluk bekommst du runter wenn du die Schiebelukgarage entfernst. Da sollten die Befestigungsschrauben innen im Kajütdach zu sehen sein.
(Zumindest bei unserer 30er.)
dann kann man die kleinen Messingplättchen an der Seite des Luks abschrauben und dies dann abnehmen.
Zum Kajütdach - wir haben eins mit Teak drauf - würde ich die klassische Variante nehmen, Leinendeck:
http://www.fky.org/restaurierung/restau ... wski-6.htm
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Kajütdach

Beitrag von Frank64 » Montag 7. September 2015, 18:19

Hallo Harald,
ist das Kajütdach mit Leinen bespannt???
Ich dachte, dass das Sperrholz mit aufgerollter Farbe sei!

harald
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Beitrag von harald » Montag 7. September 2015, 19:16

Ich hatte mal eine 30er mit Terassendach gesehen, da war es einfach lackiert.

Und entsprechend rutschig :)
Das mit dem einzustreuenden Material hatte ich von International für die Niedergangstreppe mit Klarlack genommen.
Das ist OK, wenn man den streifenförmig abklebt.

Als wir das Kajütdach neu gemacht haben hatte ich auch die Alternative mit dem Leinen mal in Erwägung gezogen.
Das ist zumindest eine rutschfeste Lösung die auch optisch ganz gut aussieht.

Alternativ könnte man auch eine Lage GFK aufbringen, gab es bei den Folkebooten früher...
http://www.fky.org/restaurierung/restau ... wski-7.htm
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Beitrag von Frank64 » Montag 7. September 2015, 19:30

GFK kommt gar nicht in Frage!
Ich habe die Bilder Deines Decksaufbaus gesehen, das sieht schon absolut fantastisch aus! Leider verweigert mir meine Chefin die entsprechende Lohnerhöhung. Das Dach bei meiner Vindö sieht technisch eigentlich noch fit aus, allein die Lackierung ist etwas in die Tage gekommen.
Ich werde das das nächste mal, wenn ich vor Ort bin nochmal genauer in Augenschein nehmen.

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Beitrag von harald » Montag 7. September 2015, 19:38

Danke fürs Dachkompliment!
Habe nochmal meine Bookmarks durchgeschaut - da gab es auch:
http://www.timeout.de/oberflachenfinish ... nti-rutsch

Mit dem GFK stimmt schon - kann problematisch sein....
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Beitrag von Jo » Sonntag 13. September 2015, 11:45

Bonjour,

Das mit dem Glasstaub, mit einem Sieb über den noch nassen Lack gestreut, funktioniert sehr gut. Alternativ kannst Du auch Sand, Salz oder Zucker nehmen (sic!). Danach einmal mit einem ganz feinen Schleifpapier drüber und nochmals eine Schicht Lack. Bei mir hielt das so rutschfest gemachte Deck Jahre! Und das Wissen, über Zucker zu gehen, ist unersetzbar!

Jo

PS. Nein, ich habe nichts getrunken: das funktioniert wirklich!

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Beitrag von harald » Montag 14. September 2015, 13:18

Also ein hydroskopisches Mittelchen (Zucker) in den Lack streuen, ich weiß nicht....

Zucker wird auch genutzt um die die Mikroorganismen im Komposthaufen zu dopen, sprich der Rott kommt früher :scared:
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Beitrag von TomM » Dienstag 15. September 2015, 03:18

Harald, Du meinst sicher "Hygroskopisches" Mittel.

Wobei Zucker weder ein Mittel noch hygroskopisch ist. Zucker ist ein schon von Surfern in den 70ern gebrauchtes Material um ein rutschfestes Deck zu erzeugen.

Aber Zucker ist sehr rau, das hat schon manchen Neoprenanzug durchgescheuert. Ich würde lieber auf Interdeck oder von mir aus KiwiGrip gehen wenn Du kein Teak auf dem Dach hast. Das kostet 30 Euro und ist so gleichmäßig wie Du es gar nicht mit Zucker hinbekommst.[/i]
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Beitrag von Goodewind » Dienstag 15. September 2015, 22:26

Zucker hat sich schon auf den Surfbrettern in den 70-igern nicht bewährt, weil kein Lack drauf hält und der Zucker dann ausgespült wird. Ergebnis sind Löcher im Lack, die sich dann in kürzester Zeit mit Dreck zusetzen, der die Haftreibung dann enorm veringert. Die Sache ist also kontraproduktiv. Sand geht, ist aber agressiv zu Schuhen, Hosen und nacktem Fleisch

:grin:

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Beitrag von TomM » Mittwoch 16. September 2015, 05:00

Nun will man ja auf dem Deck nicht stehen wie ein Surfer.

Aber ernsthaft, ich würde Interdeck oder Kiwigrip (gibt's bei SVB) draufpinseln. Das bekommt man auch gut sauber.

Wenn bei unserem neuen Dampfer alle schier ist und das Deck kontrolliert ist, dann kommt Interdeck drauf.
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