Batteriebank erneuern

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Batteriebank erneuern

Beitrag von Haffsegler » Dienstag 4. Dezember 2012, 17:11

Ich bin dabei die Batteriebank zu erneuern.Bisheriger Zustand:alles Blei-Säure.Starterbatterie 70Ah,Versorgerbatterie 140Ah und 2.Versorger für Ankerwinsch und Bugstrahlruder 115ah.Ladergerät 25ampere und DCC 4000 Batterieüberwachungssystem(ich glaub von Phillipi).
Da 2 Batterien defekt sind denke ich darüber nach alle gegen AGM auszutauschen.Die Preisspanne einzelner Anbieter ist aber sehr different.Hat jemand Erfahrung mit GEM oder Megalight Batterien AGM Batterien?Der Anbieter bietet diese im Vergleich recht günstig an.
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Gruss Thorsten

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Beitrag von TomM » Dienstag 4. Dezember 2012, 17:19

Moin,

von den AGM weiß ich nichts, das DCC 4000 wurde von Mobitronic vertrieben. Heute wird es von Solarlink vertrieben. Hergestellt wurde es schon immer von Megnetronic. Das DCC 4000 gibt es nicht mehr (nur noch vereinzelt Lagerbestände).

Links: http://www.solarlink.de/batteriecondcc4000.htm

http://www.magnetronic.de/
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Beitrag von windjob » Dienstag 4. Dezember 2012, 19:30

Hallo,

über AGM Batterien wurde schon viel und kontrovers diskutiert. Ich selbst bin immer noch ein Verfechter von Blei Säure Batterien. AGM mag zwar länger halten aber für den Preis kannst Du besser die Blei Säure öfter tauschen. Mein letzter Satz hält nunmehr über 4 Jahre. Ist auch eine Frage der Pflege. Ich lass meine nie unter 12V kommen. Bei AGM musst Du auf jeden Fall sicherstellen, dass Dein Ladegerät diese kann, da sie eine andere Ladeendspannung haben.

MuS

Klaus

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Beitrag von Haffsegler » Mittwoch 5. Dezember 2012, 06:37

Ich habe in unserem alten Boot AGM benutzt.Es gab nie Probleme und wurden nie wieder ausgebaut,da diese ja frostsicher sind und ihre Ladespannung über den Winter sehr gut halten.Blei-Säure gasen beim Laden.Eine Versorger steht bei uns unter der Vorschiffskoje.Eine gasende Batterie während des Ladevorganges bei Nacht möcht ich auch nicht.Und der Preis?180Ah-190€;115Ah-165€;70Ah-120€.Dafür bekommt man keine Gel-Batterie und auch kaum Blei-Säure.
Mir ging es auch nicht um den Grundsatz AGM/GEL/BLEI-Säure,sondern das Kennen des Herstellers der solchen GEM und MEGALIGHT.
Da die 180er 45 kg wiegt,scheint ja auch wirklich ordentlich Blei in Ihr zu sein.
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Gruss Thorsten

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Beitrag von Thettis » Mittwoch 12. Dezember 2012, 00:00

Hallo,

ich fahre inzwischen auch voll mit AGM.
Ich darf sie permanent bis zu 50% entladen (12,2V). Die meisten Batts dürfen nur zu 40% entladen werden. Meine kleine 60Ah AGM Batt, für den Motor, ist kaum größer als ein Modelbootakku, hat aber eben doch 60Ah.
Mir war auch besonders wichtig das nichts Gasen oder auslaufen kann.
Ich habe schonmal ein explodiertes Motorboot gesehen (ausgelöst durch Knallgas und Benzindämpfe > Motor wollte nicht anspringen, mit Kippe Motordeckel geöffnet).

Ich habe andere Hersteller. Der Motorakku ist ein deutscher Hersteller den es damals bei Schwenckner sehr günstig gab.

Einige AGMs (die wenigsten) benötigen eine höhere Ladespannung. Die meisten einen länge LadePhase (nicht Ladezeit) mit hohen Stromfluß. Akku und Ladegerät sollte abgestimmt sein. Ich hatte damals die Ladegeräte mit erneuert und habe nun viel mehr Kapatität zur Verfügung, obwohl die Speicherkapazität sich nicht verändert hat. Ich habe nur das Aufladen optimiert.

VG
Christian
SY Thettis aus Hamburg

call sign DB2787 MMSI 211489280
V40 mit Binnenrigg
Segelnummer S 570
Baunummer 1744
Baujahr 79/80

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Beitrag von Haffsegler » Mittwoch 12. Dezember 2012, 07:22

Ein herkömmliches Ladegerät mit W-Kennlinie macht die Batterien kaputt.
Eine zu erwartende Lebensdauer von 10 Jahren,der Nichtausbau zu Saisonende als auch die geringe Selbstentladung während des Nichtgebrauchs machen die AGM`s schon interessant.
Die Haffsegler
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Gruss Thorsten

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Beitrag von Mats » Freitag 11. Oktober 2013, 23:47

Hallo!

Als ich das Boot gekauft habe waren die Batterien (Blei, Säure) 9 Jahre alt. Habe diese dann durch neue 4 x70 Ah plus 1 x Motor mit 70 Ah ersetzt und ein neues Waeco-Ladegerät spendiert. Am Anfang hab ich die neuen Akkus ein Mal tief entladen (Kühlschrank vergessen). Zu diesem Sommer also nach 7 Jahre habe ich die 4 Bordnetz Akkus gewechselt - ohne das die alten Schwäche zeigten - halt zur Sicherheit. Ich glaube der Bleiakku ist vom Preis-Leistungsverhältnis immer noch am Besten. Auf Fernfahrt ist AGM bestimmt besser, aber zum rumjökeln auf der Ostsee reicht offenbar Opas Akku.

Gruß

Mats

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